jam&chips – next generation content

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Online-Redaktion für multimediale Web-Inhalte und Neue Medien
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Kongressblogs, Fotospecials und Podcasts

Dass die Convention-Branche die zentralen Vorteile des Web 2.0 bereits erkannt hat, bestätigt auch Tom Schoener, Projektleiter und verantwortlicher Redakteur von jam&chips, einem Unternehmen, dass sich auf die Beratung, Konzeption und redaktionelle Content-Erstellung für Portale, Themen-Blogs und Corporate Sites rund um Messen, Kongresse, Konferenzen und Symposien spezialisiert hat. „Die einzigartige Multimedialität und Multidimensionalität, die zahlreiche Applikationen des Web 2.0 bieten, sind wie geschaffen dafür, Kongresse auf vielfältige Art und Weise zu begleiten und nach außen zu kommunizieren. Immer mehr Kongressveranstalter greifen mittlerweile auf die Möglichkeiten, die das dynamische Internet bietet, zurück. Ein positiver Trend ist eindeutig vorhanden.“ jam&chips bietet seinen Kunden zahlreiche innovative Möglichkeiten an, um das Web 2.0 individuell auf den jeweiligen Kongress abgestimmt zu nutzen. Den Vorstellungen der Veranstalter sind dabei praktisch keine Grenzen gesetzt. Messe- und Kongressblogs, Fotospecials, Messe- und Kongress-Podcasts, Video Experteninterviews und Livereportagen sind nur einige Tools aus dem Web 2.0, die das Team von jam&chips im Rahmen von Kongressen zum Einsatz bringt. „Wenn der Kunde es wünscht, beginnt unsere Arbeit auch schon einige Wochen vor dem jeweiligen Kongress. Dann richten wir entsprechende Weblogs ein, in denen Teilnehmer und Interessierte via Internet bereits im Vorfeld über den Kongress und branchenspezifische Themen diskutieren können. Solche Tools werden häufig angewendet, um noch vor dem eigentlichen Kongressbeginn ein öffentliches Interesse zu wecken und eventuell neue Teilnehmer zu generieren.“
Die eigentliche Arbeit von Tom Schoener und seinem Team findet während der Kongresse statt. Ausgangspunkt der redaktionellen Arbeit stellt dabei ein eigens für den Kongress erstelltes Webportal dar. Auf diesem Portal können schriftliche, visuelle, auditive und audiovisuelle Informationen rund um den Kongress minutenaktuell eingestellt und damit weltweit zugänglich gemacht werden. „Der Messe- und Kongressblog stellt eine einzigartige Möglichkeit dar, den Kongress aus seinem regionalen oder nationalen Verbund herauszuheben. Menschen auf der ganzen Welt können über das Internet praktisch live am Kongressgeschehen teilhaben und sämtliche Vorträge zu Hause am Bildschirm mitverfolgen“, erklärt Tom Schoener, „mittels Slide Share haben wir darüber hinaus die Möglichkeit, die Vortragsfolien einer Präsentation ins Netz zu stellen, auch Videoaufnahmen oder Fotos rund um das Kongressgeschehen können selbstverständlich auf Wunsch online erscheinen.“ Die einzigartige Multimedialität des Web 2.0 ermöglicht jedoch weitaus mehr, als lediglich die Inhalte eines Kongresses ins Internet zu verlagern, sie garantiert einen echten Mehrwert für Kongressbesucher, -veranstalter und Internetnutzer gleichermaßen. „Das Web 2.0 ist ein dynamischer Medienkanal, und auf diese Weise nutzen wir es auch für Kongresse. Die Internetnutzer haben die Möglichkeit, sich in die Online Diskussion einzuklinken und Fragen zum aktuellen Kongressgeschehen zu stellen. Ebenso binden wir die Kongressteilnehmer in unsere Berichterstattung ein. Unser Team führt Interviews mit den Experten vor Ort, fragt die Besucher nach ihrer Meinung und erstellt Reportagen rund um alle Ereignisse des Kongressalltags“, beschreibt Tom Schoener.
Und wie wird das Angebot angenommen? „Die Reaktionen sind durchweg sehr positiv. Die Kongressbesucher freuen sich und sind motiviert, dass sie nach ihrer Meinung gefragt werden und durch ihre Antworten etwas zur Gestaltung des Kongresses beitragen.“ Tom Schoener ist sicher, dass sich der Trend zur Nutzung von Webauf 2.0-Anwendungen im Rahmen von Conventions in Zukunft weiter verstärken wird. Insbesondere in der Archivierung und Speicherung von Wissen sieht er eine für Kongresse attraktive und zukunftsweisende Funktion des Web 2.0. „Auf Kongressen werden zahllose Informationen und massenhaft Fachwissen vermittelt. Doch Worte sind flüchtig, und auf diese Weise geht viel wertvolles Wissen einfach wieder verloren. Eine webbasierte und minutenaktuelle Berichterstattung erhält die Informationen und macht sie für einen praktisch unbeschränkten Zeitraum immer wieder abrufbar. Hier sehe ich einen klaren Trend für die Nutzung des Web 2.0 im Rahmen von Kongressen.“ Und mit dieser Meinung ist Tom Schoener nicht alleine.

YouTube EDu:
Wissen per Video – von harvard bis Stanford

So erlebt auch die Internet-Videoplattform YouTube gegenwärtig einen klaren Trend dahin, dass sie zukünftig stärker zur Informationsvermittlung und Wissensspeicherung genutzt zu wird. Henning Dorstewitz, Sprecher von YouTube beim Mutterkonzern Google, bestätigt, dass mittlerweile sogar spezielle You-Tube-Kanäle ausschließlich zur Web-2.0-basierten Veröffentlichung und Verbreitung von Wissen genutzt werden. Einen solchen Kanal stellt beispielsweise „YouTube EDU“ dar, der von zahlreichen Universitäten in den USA als Plattform zum Wissensaustausch genutzt wird. „Amerikanische Universitäten, darunter auch Eliteeinrichtungen wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT), Stanford, Harvard oder Berkeley, nutzen den YouTube EDU Channel, um ihre Einrichtung zu präsentieren, aber auch um wissenschaftliche Inhalte oder sogar ganze Vorlesungen über das Internet öffentlich zugänglich zu machen“, so Dorstewitz, „auch wenn dies gegenwärtig hauptsächlich ein amerikanisches Phänomen darstellt, schwappt der Trend bereits nach Europa, und auch einige deutsche Hochschulen haben schon ihr Interesse an einer Teilnahme am YouTube EDU Channel angekündigt.“ Außer aus dem Bereich der Hochschulbildung werden auch zunehmend viele Videoclips auf der Internetplattform YouTube hochgeladen, die Tipps zu sämtlichen erdenklichen Problemen aus allen Bereichen des Lebens geben. Für diese sogenannten „Tutorials“ gibt es mittlerweile ebenfalls eine Vielzahl eigener Kanäle, wie zum Beispiel der des Content Providers „Expert Village“. „Auf dem Expert-Village-Kanal geben Tausende Experten und Hobbyexperten Anleitungen und Tipps zu allen erdenklichen Themen. Egal ob es sich um Wein, Mode, Kunst oder um die Herstellung original italienischer Pasta handelt, die rund 140.000 Clips kennen die Antwort auf fast jede Frage“, meint Henning Dorstewitz. Doch der Trend zum „Watch and Learn“ ist nicht alleine auf den Kanal von Expert Village beschränkt, sondern umfasst die gesamte Videoplattform YouTube. Tausende Privatleute, ebenso wie Profis und Spezialisten, stellen ihr Know-how der Öffentlichkeit per Videoaufnahme zur Verfügung. Dorstewitz erkennt hier einen klaren Trend für die Zukunft: „Man wird in Zukunft nicht mehr Seiten mit statischem Inhalt aufrufen, sondern sich einfach einen Clip anschauen, wenn man etwas wissen möchte. Gerade komplexere Inhalte und Abläufe lassen sich durch ein Video viel einfacher abbilden und schneller vermitteln.“
Das Videoportal YouTube ist darüber hinaus ein Beleg dafür, dass auch die internationale Convention-Branche den Trend zur Wissensvermittlung über das Web 2.0 erkannt und bereits genutzt hat. Videobeiträge zum Mobile World Congress, dem Deutschen Fachjournalisten-Kongress, dem TCM-Kongress und vielen mehr sind auf der Plattform abrufbar.

Hier finden Sie den ersten Teil des Artikels

Medium: m:con Visions – Das m:con-Magazin für die Kongress-Branche
Titel: Nicht nur bei YouTube: Kongressblog, Podcast und Live-OP – Die Kongress-Branche erobert das Web 2.0

Von Jennifer Scheuermann

Die Innovationen des Web 2.0 haben das Gesicht des World Wide Web vollkommen verändert und die Informationsvermittlung in sämtlichen Lebens- und Arbeits- bereichen revolutioniert. Informationen werden nicht mehr im herkömmlichen Lexikon, sondern in themenspezifischen Wikis recherchiert, die Anleitung für den perfekten Krawattenknoten findet man auf dem Internet-Videoportal YouTube, berufliche und private Kontakte werden über webbasierte Netzwerke gepflegt, und für sämtliche Fragen des gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Lebens findet man die passenden Antworten in einem der mittlerweile millionenfach existierenden Weblogs. Henning Dorstewitz von der Videoplattform YouTube zu m:con visions: „Wer etwas Bestimmtes wissen möchte, wird künftig nicht mehr Seiten mit statischem Inhalt aufrufen, sondern sich einen Clip anschauen.“

Der Trend Web 2.0 hat längst auch die Convention-Branche erreicht. Zahlreiche Veranstalter nutzen bereits zukunftsweisende Applikationen zur Gestaltung von Kongressen. Agenturen, die sich auf dynamischen Webcontent spezialisiert haben, entwickeln immer mehr innovative und kreative Möglichkeiten, Kongresse auf den multimedialen Internet-Kanälen zu kommunizieren. Auf der Web- 2.0-Videoplattform YouTube hat die Kongress-Branche unter anderem schon mit zahlreichen Expertenvideos Einzug gehalten.

Fernsehübertragung für Kongressteilnehmer

Schon seit 1991 arbeitet der ENDO CLUB NORD mit Videotechnik. Dieser als Fortbildungsforum konzipierte Kongress ist auch deshalb mehr als ein bloßer Treffpunkt und Ort des Austausches für renommierte Endoskopie-Experten, Ärzte, Pflegekräfte und Medizinstudenten aus aller Welt. Vielmehr werden im Rahmen des ENDO CLUB NORD die jüngsten Innovationen im Bereich der Endoskopie für die Kongressbesucher sichtbar gemacht. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: 16 Operationen, die parallel in insgesamt drei Hamburger Kliniken stattfinden, werden live in das Congress Center Hamburg übertragen; dies ermöglicht es den rund 2.500 Kongressbesuchern, praktisch hautnah im Operationssaal mit dabei zu sein und die international führenden Endoskopie-Experten in Aktion zu erleben.
„Es läuft eigentlich alles genauso wie bei der Übertragung einesFußballspiels“, erklärt Thomas Brümmer, Leiter des Marketing-Service im Bereich medizinische Endoskopie bei Olympus Deutschland und langjähriges Mitglied im Planungsteam. „Vor den Kliniken steht jeweils ein Übertragungswagen. Gefilmt wird mit mehreren Kameras und in mehreren Operationssälen gleichzeitig. Das Livestreaming beginnt mit einer Anmoderation, in der das Krankheitsbild des Patienten kurz geschildert und die Diagnose erläutert wird. Das gesamte Material läuft dann zentral in der Regie zusammen. Dort wird entschieden, welche Bilder aktuell am interessantesten sind, und entsprechend wird zwischen den verschiedenen Kameras hin und her geschaltet.“ Um diesen technischen Aufwand zu bewältigen sind neben modernster Kameratechnik auch rund 30 AV-Techniker, Kommunikationstechniker und Kameraleute notwendig.
„Das Videostreaming macht den Kongress zu einer einzigartigen Erfahrung für alle Teilnehmer. Kein Vortrag, keine Grafik und keine Statistik schafft es, so viele Eindrücke und Informationen zu vermitteln wie eine Videoaufnahme. Jede einzelne Bewegung des Untersuchers wird von den Kameras eingefangen“, so Thomas Brümmer. Doch nicht nur Bildmaterial wird live in das Congress Center Hamburg übertragen, sondern auch die Erklärungen und Kommentare der agierenden Ärzte lassen die Kongressbesucher jeden einzelnen Arbeitsschritt nachvollziehen. „Die Regie kann während der Untersuchung auch mit den Ärzten sprechen und einige zentrale Fragen stellen. Damit die Untersucher sich jedoch ganz auf den Eingriff konzentrieren können, findet die ausführliche Diskussion mit den Kongressteilnehmern erst am darauffolgenden Tag im Congress Center Hamburg statt“, schildert Brümmer. Auch hier kommt das am Vortag erstellte Videomaterial zum Einsatz. Die wichtigsten Elemente der einzelnen Operationen werden den Kongress- teilnehmern im Zusammenschnitt gezeigt und anschließend gemeinsam mit den operierenden Ärzten erörtert und diskutiert.
„Ohne die Videoübertragung könnten nicht mehr als zwei Ärzte bei einer Unter- suchung hospitieren und den Untersuchern über die Schulter schauen. Unser Kongress gibt Tausenden gleichzeitig die Chance, die führenden Endoskopie-Experten aus aller Welt bei ihrer Arbeit zu beobachten“, beschreibt Thomas Brümmer die zentralen Vorteile einer Liveübertragung.

Lesen Sie hier Teil II des Beitrages

Medium: Convention International – Das Fachmagazin für Veranstaltungsplaner
Titel: VJ-Teams – ein taugliches Marketing-Tool für Messen und Kongresse?

Auf Messen oder Kongressen kann man sie beobachten – zwei kontaktfreudige Personen mit Mikrofon und Kamera, die die Besuchermenge begleiten und das Ausstellerangebot erkunden. Wer sind diese Leute? Ein VJTeam. Engagiert als Event-Berichterstatter, fungieren die Video Jockeys gleichzeitig als Moderatoren direkt vor der Kamera. Ihr Programm geht meist über die reine Berichterstattung hinaus, denn Hauptziel ist es, individuelle Eindrücke festzuhalten. Dabei filmt das Team seinen eigenen Besuch auf einer Veranstaltung und lässt den Zuschauer an seinen subjektiven Erlebnissen teilhaben.

Zielgruppe im Auge behalten!

Die dynamische Art des VJ-Teams eignet sich vor allem für Publikums-
veranstaltungen – wie etwa die Tuning World Bodensee 2008. Vor allem geht es darum, die Atmosphäre einzufangen und möglichst viele Eindrücke zu zeigen – verbunden mit lockeren Gesprächen des VJ-Teams mit den Beteiligten – Veranstaltern, Ausstellern, Besuchern. Die Inhalte richten sich an ein Publikum, das unterhalten werden möchte: Ob im Beispiel ein Fit-Mach-Programm für den Messetrubel oder eine Slalomfahrt mit einem richtigen Boliden über das Außengelände – die (zumeist) witzige Moderation trifft dadurch den Geschmack der Zielgruppe. Wollen Veranstalter von Fachkongressen, hier z.B. der Mediasystems ProLight+Sound in Frankfurt 2009, ebenfalls nicht auf eine visuelle Begleitung verzichten, so bietet sich hierbei allerdings objektive redaktionelle Vorgehensweise an. Denn hier stehen sachgemäß Inhalte im Vordergrund: Was wurde in den Vorträgen besprochen, welche anschließenden Diskussionen ergaben sich und wie könnte die zukünftige Entwicklung weitergehen?

Vorteile des VJ-Teams

Im Gegensatz zur klassischen redaktionellen Berichterstattung überzeugt das VJ-Team durch den Unterhaltungsfaktor. Dem Zuschauer werden anhand der Moderation Fixpunkte gegeben und so erlebt er die Veranstaltung gemeinsam mit den VJs auf Augenhöhe. Durch die Beiträge zieht sich natürlich ein roter Faden, an dem sich die Zuschauer orientieren können. Da die VJs inhaltlich relativ ungebunden sind, erfährt man neben den allgemeinen Fakten interessante Details amüsant verpackt, über die ein traditionelles Redaktionsteam vermutlich eher nicht berichtet hätte. Das VJ-Team denkt sich oft spontan vor Ort Aktionen oder Themen aus und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Im Idealfall schafft es beim Zuschauer den Eindruck, nichts verpasst zu haben – ohne, dass diese wirklich vor Ort waren.

Tipps für Veranstalter

Bei der Auswahl des richtigen VJ-Teams sollte der Veranstalter im Vorfeld alle Rahmenbedingungen in einem Briefinggespräch klären, damit das Ergebnis am Ende für beide Seiten stimmt. Denn sind sie erst mal losgelassen, wird es schwierig, die freie und das heisst in diesem Fall vor allem subjektive Berichterstattung noch zu beeinflussen… Von Vorteil ist es, wenn das VJ-Team über Referenzen verfügt. So kann sich der Veranstalter von der Art der Moderation ein Bild machen und weiß ungefähr, was ihn erwartet. Generell gilt jedoch, dem VJ-Team nicht zu starre Vorgaben aufzuerlegen, da dies sonst die gewünschte Spontaneität einschränken würde. Eine gewisse individuelle Anpassung an den jeweiligen Auftraggeber sollte ein gutes VJ-Team aber dennoch gewährleisten können.

Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann

Das fertige Filmmaterial eignet sich ideal, um einzelne Videos auf der Webseite oder in einem Event-Blog der (Messe-)Veranstalter zu integrieren. Dank des erwähnten roten Fadens durch die VJ-Moderation ist es auch möglich, einen konsistenten (Image-)Film zu erstellen. Die Optionen sind vielfältig und können je nach Wunsch des Veranstalters umgesetzt werden – meist sogar vom VJ-Team selbst. Für die Organisatoren bedeutet das einen geringen Aufwand und für das Publikum eine gelungene Zusammenfassung des Events.

» Kompetent zum Thema

jam&chips (Leipzig) hat sich auf die Beratung, Konzeption und redaktionelle Content-Erstellung für Portale, Themen-Blogs und Corporate Sites spezialisiert. Seit 2006 unterstützt die Online-Redaktion deutschlandweit Unternehmen und Institutionen in ihrer Online-Kommunikation. j&c wurde als Tochterunternehmen aus der 4iMEDIA Agenturgruppe ausgegründet, in der Redakteure und Fotografen über acht Jahre für Online-Portale und andere Web-Medien tätig waren. –Die tägliche Arbeit des Teams besteht aus dem Erstellen von Online-Nachrichten, Web-Reportagen und Interviews in Text, Bild, Audio- und Video-Beiträgen sowie in der journalistischen Live-Berichterstattung – klassisch oder als VJ-Team. Kurze Beiträge, Nachrichten und Fotos von Messen und Kongressen sowie Interviews
mit Experten, Ausstellern, Partnern, Sponsoren und Besuchern binden die j&c-Redakteure redaktionell in Event-Blogs ein. Das VJ-Team von j&c berichtet mit Kamera und Mikrofon “bewaffnet” – und mit einem Augenzwinkern – live von Messen und Kongressen; in den Hallen, backstage oder im Freigelände findet es exklusive Hintergrund-Stories und bietet damit persönliche Einblicke hinter die Kulissen von Veranstaltungen.
Infos: www.mediasystems-blog.de, blog.tuningworldbodensee.de

Eine Voraussetzung für den offenen Austausch im Daimler-Blog: Es gibt nur wenige Richtlinien für die Mitarbeiter, die freiwillig und ohne Vorgaben in ihrer Freizeit bloggen. Sie werden zudem namentlich und mit Foto vorgestellt. Die Personifi-
zierung stärkt die Authentizität.

Der Dialog ist indes kein Selbstzweck. „Die Offenheit, mit der unsere Mitarbeiter bloggen dürfen, fällt positiv auf das Unternehmen zurück“, sagt Blog-Manager Uwe Knaus.

Das Beispiel Daimler zeigt zudem, dass die Furcht vor einer Flut negativer Kommentare unbegründet ist. „Die Tonalität ist sehr konstruktiv“, fasst Knaus die Erfahrungen seit dem Start im September 2007 zusammen.

Auch die Resonanz kann sich für ein Business-Blog durchaus sehen lassen. Das Blog verzeichnet rund 60000 Seitenzugriffe pro Monat. Etwa jeder dritte Leser ist Mitarbeiter im Unternehmen. Damit wirkt das Weblog nicht nur imagefördernd nach außen, sondern erfüllt zugleich eine zweite Funktion. Es schafft Transparenz nach innen und wirkt damit motivationsfördernd und kommunikationsstiftend.

Der Charme von Coporate Blogs besteht darüber hinaus darin, dass sie sich für die unterschiedlichsten Zielgruppen und Aufgaben nutzen lassen, wenn sie die Spielregeln des Dialogs beherrschen. So schreibt im Saftblog (www.saftsblog.de) der Kelterei Walther Unternehmenschefin Kerstin Walther selbst über die Nöte und Erfolge eines Mittelständlers und beobachtet als Folge unter anderem eine Intensivierung der Kontakte zu Kunden und möglichen Kooperationspartnern.

Anders Payback: Das Loyality-Programm nutzt das Weblog (www.payback-blog.de) bewusst auch als zusätzlichen Kanal für Meldungen zum Kundenkartenprogramm. Dies akzeptieren die Leser, weil das Blog gemeinsam mit der Payback-Community entwickelt wurde und sich fortlaufend als Forum für die Kunden begreift, das regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens erlaubt.

Das Dialog-Potenzial des Mediums lässt sich durchaus auch Event-orientiert nutzen. Beispielsweise durch Messe-Blogs, die jenseits der Ausstellerstände Einblicke über Messe und Produkte für Nichtbesucher und Spätbucher bieten. Gerade hier eröffnen zusätzliche audiovisuelle Beiträge die Chance, zeitnah Stimmungsbilder und Informationen zu transportieren und die redaktionelle Attraktivität zu steigern.

So schuf beispielsweise die Messe Friedrichshafen mit Blog.tuningworld-bodensee.de eine Plattform für den Austausch der Tuning-Szene. Das Event-Blog kann so zu einem Vehikel für einen erweiterten Dialog zwischen Ausstellern und Besuchern werden – auch über die Messetage hinaus.

Der Austausch mit Fachpublikum im Blog kann obendrein die konventionelle Pressearbeit ergänzen. „Sehr spezialisierte Blogs werden oft von Fachjournalisten gelesen und über Monate hinweg verfolgt. Und diese transportieren dann relevante Informationen in die Printmedien“, beobachtet 4iMEDIA Inhaber Schönewerk. Selbst in diesem Fall aber müssen sich die Unternehmen vom reinen Mitteilungscharakter ihrer Informationen im Blog verabschieden. Entscheidend für die Akzeptanz sei, dass „der fachliche Austausch und branchenspezifische Diskussionen im Fokus stehen“.

Hier finden Sie den ersten Teil des Artikels

Medium: HORIZONT – Zeitung für Marketing, Werbung und Medien
Titel: Begegnungen auf Augenhöhe

Das Gespräch mit dem Kunden im Web 2.0 verlangt Offenheit / Daimler setzt im Corporate Blog auf Transparenz

Business Blogs gelten als vielversprechender Weg für die Unternehmens-
kommunikation im Web. Doch wer davon profitieren will, muss die Spielregeln des Dialogs beherrschen. Es ist eine der größten Ängste von Unternehmen, die über den Start eines Corporate Blogs nachdenken: der offene Dialog als Einfallstor für Kritik von außen. Der im Herbst 2007 gestartete Daimler-Blog (blog.daimler.de) hat nun genau dazu eingeladen. Die Erfahrungen sind überraschend positiv.

Hintergrund: In der Blogsphäre sorgten Ungereimtheiten um die Entstehung des neuen Mercedes- Soundlogos für Wirbel. Geradezu virenartig verbreiteten sich Spott und Häme. Mit einigem zeitlichen Abstand reagierte darauf auch der Daimler-Blog, obwohl er sich als Konzernplattform kaum mit den Marken, sondern mehr mit beruflichen An- und Einsichten der eigenen Mitarbeiter beschäftigt.

Eine Angestellte bezog dennoch Stellung und redete Tacheles. Die Folge: Daimler konnte die Debatte auf den eigenen Blog ziehen. Das Gespräch versachlichte. Vor allem aber: Der offensive Zugang auf die Kritiker verschaffte dem Daimler-Blog mehr Renommee und Glaubwürdigkeit.

Beides aber brauchen Corporate Blogs, wenn sie nicht wie eine Abladestelle für PR-Texte wirken sollen und dadurch in der Folge ungehört verhallen. Denn gerade in Bloggerkreisen herrscht Skepsis gegenüber Blogs in Unternehmens als reines PR-Instrument. Der erhoffte Dialog mit dem Kunden, der auf anderen Wege womöglich nicht mehr ansprechbar ist, kann nur gelingen, wenn die Kommuni-
kation offen geführt wird.

Kommunikation auf Augenhöhe ist gefragt. „Ein erfolgreicher Blog ist transparent, pflegt die Nähe zum Leser, geht auf ihn ein uns lässt kritische Kommentare zu – die natürlich moderiert werden sollten“, sagt Kay A. Schönewerk, Geschäftsführer der Leipziger 4iMedia Agenturgruppe, die bereits zahlreiche Corporate Blogs umgesetzt hat.

Das stellt auch Anforderungen an die Unternehmenskultur. „Bei fehlender Akzeptanz für neue Medien und einer starren Unternehmensstruktur wird sich nie ein Corporate Blog etablieren können“, warnt Schönewerk. Neben der Affinität der Mitarbeiter zum neuen Kommunikationsweg sei daher zugleich ein „vertrauens-
volles Arbeitsklima“ nötig. Schönewerk: „Nichts ist schlimmer, als wenn bloggende Mitarbeiter Angst davor haben, sich offen zu äußern.“

Lesen Sie hier Teil II des Beitrages über Transparenz und Authentizität in Blogs

















































Einige dieser Projekte wurden unter dem Label "4iMEDIA Online Relations" realisiert; diese Unit ist heute Teil von "jam&chips - next generation content".