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“Jedes Produkt hat seine treuen Fans”

Dass solche “Fan-Projekte” für Produkte und Marken funktionieren, weiß der Agen- turinhaber aus Erfahrung: “Endkunden finden diese Seiten attraktiv. Sie sammeln sich dort und werden größer”. Zudem sei Mundpropaganda ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung. “Gern holt man sich vorab die Meinung von Freunden und Bekannten. Und gerade im Netz stecken die Fans eines – gerade kleinen und viel- leicht nur regional bekannten – Produktes andere noch viel schneller und in viel größerer Zahl an.” Damit könne ein einziger Kunde, der selbst nicht viel kauft, für sehr viel mehr Umsatz sorgen.

Aber nicht jedes Produkt sei ein potentielles Kult-Objekt, hört der gebürtige Leipziger oft bei Kundengesprächen: “Das stimmt so nicht. Jedes Produkt hat seine treuen Fans. Und so gibt es neben Schoko-, Motorrad- und Wellness-Fans auch Men- schen, die neue Reinigungsmittel für die Küche spannend finden und ihre Erfah- rungen damit gern austauschen würden”.

Dabei müsse es seiner Ansicht nach auch nicht immer um junge Zielgruppen, „hippe“ Produkte oder um Marken großer Unternehmen gehen. Im Gegenteil: Be- sonders Produkte aus kleinen bis mittelständigen Unternehmen, in abgesteckten Gebieten schon eine hohe Reputation haben, können seiner Erfahrung nach echte Fan-Wellen im Internet lostreten. Reichweiten, die das traditionelle Marketing mit teilweise geringen Budget nie erreichen würde.

Voraussetzung für diese Mundpropaganda in diesen Produkt-Communities ist al- lerdings die Themenaufbereitung. Da die „Fans“ keine finanzielle Entlohnung für ihr Marketingengagement erhalten, müssen die Inhalte so interessant sein und regel- mäßig erscheinen, dass die Kunden immer wieder gern vorbeikommt, gerne drüber reden und sich austauscht. Wie beim Vogelhäuschen.

Schönewerk: “Fans sind nur bereit, sich zu engagieren, wenn sie sich respektiert fühlen und merken, dass ihre Themen, Meinungen, Beiträge und Ideen beim Unter- nehmen willkommen sind. Dann sind sie für das Marketing überaus wertvoll – und bringen deutschlandweite Umsätze in die Region.”

Hier finden Sie den ersten Teil des Artikels
und weitere Beiträge verschiedener Fachzeitschriften.

















































Einige dieser Projekte wurden unter dem Label "4iMEDIA Online Relations" realisiert; diese Unit ist heute Teil von "jam&chips - next generation content".